26.10.2016

von B°ML

Franziska Wanninger: AHOIbe in Prien am Chiemsee

Es gibt sie noch, die Kabarettabende an denen einem die Bauchmuskeln vom herzhaften Lachen schmerzen

Es gibt sie noch, die Kabarettabende an denen einem die Bauchmuskeln vom herzhaften Lachen schmerzen. Das beweist Franziska Wanninger mit „AHOIbe – Guad is guad gnua“: Was die 34-jährige Senkrechtstarterin der bayerischen Kabarettszene abliefert ist kreativ, gnadenlos und vor allem unglaublich „guad“.

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Prien – „Ihr seids also die gebuchten Anklatscher?!“, begrüßt Wanninger die über 90 Zuschauer im Chiemsee Saal. Sie steht etwas unter Druck – in zwei Stunden soll sie auf der Premiere, unter dem Titel „A hoi-be“, ein Lied für ihren Auftritt auf dem Kreuzfahrtschiff Aida präsentieren. Gekonnt werden die Besucher von Wanninger mit einbezogen – „vielleicht hat von Ihnen einer die zündende Idee“. In ihrem zweiten Soloprogramm beweist sie einmal mehr ihr komödiantisches Talent. Bei ihrer Kleinkunst springt Wanninger im Minutentakt zwischen den verschiedenen Charakteren und Dialekten hin und her. Das Publikum hat nicht wirklich Zeit, sich zwischen den Lachanfällen zu erholen. Sei es in der Bühnenfigur der bissigen Tante Elfriede, des immer unzufriedenen „zuagroasten“ Managers oder der Künstlerin selbst, die sich immer wieder die Frage stellt „wann ist guad endlich guad gnua“, die Priener sind begeistert von der 34-jährigen Kabarettistin. Musikalisch hat sie auch Einiges zu bieten und beeindruckt in der Rolle des Florian Silbereisen mit einem Lied über seine große Liebe, den Labrador Mischling Mimi. Die dargestellten Personen gelingen Wanninger prächtig, wie beispielsweise der Bürgermeister von Schnecklreit. Der bei den Thermomixabenden nicht nur die Wählerherzen gewinnt sondern auch noch die Dorfdamen zum „brumma“ bringt während seine Ehefrau ihre Wünsche „in a Lorbeerblatt blost“ und „sich schon von Kräutern ernährt hat, da hat unsereins noch Nudeln gegessen“. „Wanderhure?! – Na Wanninger!“, auch als Angestellte einer Buchhandlung hat sie es nicht leicht, deren Kunden sich sowieso nur beraten lassen um dann ihre Bücher bei Amazon zu bestellen. Gegen Ende die ersehnte Premiere mit „Liebe Ilse, lieber Gustl, i trink a Hoibe gegn an Frustl“.

Der zweistündige Kabarettabend verging wie im Flug und wer bis zu dem Zeitpunkt gedacht hatte, es könnte nicht besser werden irrt. Als Zugabe stellte Franziska Wanninger dem Publikum die schnackenden Klodame, die Live-Style- Henna und den grantelnden Münchner aus ihrer erst kürzlich gehaltenen Rede über den Oktoberfest-Krug im Bräurosl vor. „Aber Sie brauchan koa Angst mehr ham, die Krugrede is ja scho erprobt!“ Ein Abend, der trotz Verlängerung viel zu schnll vorbei war, mit einer jungen Kabarettistin, die Freude auf ein baldiges Wiedersehn und –hörn macht.

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