13.08.2017

von B° RB

Besonderer Schutz für junge Gäste

Wie Besucher des Chiemsee Summer Festivals sicher feiern können

Feine Sahne Fischfilet

Jedes Jahr kommen zahlreiche minderjährige Gäste sowie einige Kinder zum Festival, die selbstverständlich besonderen Schutz brauchen

Ein Festival bedeutet nicht nur jede Menge Spaß, sondern für manche Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen auch Überforderung oder Stress. Die Veranstalter des Chiemsee Summer vom 16. bis 19. August möchten ihre (jungen und jung gebliebenen) Gäste daher wie in jedem Jahr mit unterschiedlichen Maßnahmen schützen. Unter anderem wird die Aktion „Wo geht’s nach Panama?“ erstmalig am Chiemsee zum Einsatz kommen.

Fakten
16. - 19. August, Übersee / Chiemsee



Bereits erfolgreich auf anderen Festivals getestet, verspricht „Panama“ schnelle und einfache Hilfe in unterschiedlichsten Notlagen. Denn oft ist das Gefühl einer Bedrohung oder Belästigung nur schwer greifbar, außerdem ist es eine nicht zu unterschätzende Hürde, sich Fremden anzuvertrauen und zu erklären, warum genau Hilfe nötig ist. Beim Chiemsee Summer reicht es, die Frage „Wo geht’s nach Panama?“ an Festival-Mitarbeiter zu richten. Diese wissen Bescheid und werden die Hilfesuchenden ohne weitere Fragen sofort an einen sicheren Ort bringen. Was dann geschieht, etwa ob die Polizei  oder einfach nur eine kleine Pause benötigt wird, entscheiden die Besucher selbst.

Durch die gegebene Infrastruktur des Festivals befindet sich die nächste helfende Person meist in der direkten Nähe. In das Projekt involviert sind alle Bars, die Security-Mitarbeiter, die Festivaljobber und natürlich auch Polizei und Sanitäter. Alle, die den Weg nach Panama kennen, tragen ein grün-violettes Armband mit dem Schriftzug „Panama“.

Besonderer Schutz für junge Gäste

Jedes Jahr kommen zahlreiche minderjährige Gäste sowie einige Kinder zum Festival, die selbstverständlich besonderen Schutz brauchen. Dies bedeutet manchmal auch, dass der Veranstalter verpflichtet ist, Jugendliche vor sich selbst zu schützen, weshalb sie proaktiv auf unerlaubten Alkoholkonsum oder dessen Folgen kontrolliert werden. „Wir setzen gemeinsam mit den zuständigen Behörden auf ein mehrstufiges Schutzkonzept, in das Eltern, Festivalmitarbeiter, Sicherheitsdienst, Jugendamt und natürlich die Polizei eingebunden sind. Es sind klare Regeln aufgestellt, unter welchen Voraussetzungen Kinder und Jugendliche das Festival besuchen dürfen“, so Festivalleiter Jasper Barendregt. Alle Infos sind auf der Website einsehbar.

 

Bei der Bändervergabe werden alle Personalausweise der Besucher kontrolliert. Verschiedene Festivalbändchen bieten eine sichtbare Kennzeichnung von Kindern und Jugendlichen und helfen dem Barpersonal dabei, nur die Getränke zu verkaufen, die den Jugendlichen gesetzlich auch erlaubt sind.

Mitarbeiter des Amts für Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Traunstein sind zahlreich vor Ort und kontrollieren gemeinsam mit der Polizei, ob Jugendliche Schutzregeln verletzen. Sie sind gut zu erkennen und somit auch Ansprechpartner für Jugendliche bei etwaigen Problemen.

Seit Jahren betreiben Mitarbeiter der Gemeinde Übersee für jugendliche Festivalbesucher außerdem eine „Auszeit-Oase“, einen Rückzugsort unmittelbar am Festivalgelände, wo sich Jugendliche auf Wunsch vom hektischen Festivalgeschehen zurückziehen können. Jedes Jahr melden sich dort zahlreiche Jugendliche, die einfach nur müde sind oder auch eine einfühlsame Betreuung gerne in Anspruch nehmen. Das Team aus Sozialpädagogen hilft außerdem auch Besuchern weiter, die über das Codewort „Panama“ Hilfe suchen. 

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