05.04.2017

von B° RB

Paragleiter-Rennen

Aschau ist Wendepunkt beim härtesten Paragleiter-Rennen der Welt

Paragleiter

„Und Aschau ist bei Red Bull X-Alps 2017 wieder dabei, in Aschau wird nach dem Start in Salzburg und dem ersten Wendepunkt am Triglav in Slowenien am zweiten oder dritten Tage der zweite Wendepunkt für die 32 Athleten sein“. Renndirektor Christoph Weber und Ulrich Grill, Organisator der Red Bull X-Alps präsentierten der Creme de la creme der Gleitschirmflieger die neue Route der Red Bull X-Alps 2017.

„Der Start ist am Sonntag, 2. Juli in Salzburg, spät am Montag oder am Dienstag können die ersten dann nach rund 350 Kilometern Luftlinie in Aschau sein. Dazu müssen sie den Alpenhauptkamm bereits zweimal überfliegen. Diese neue Strecke wird die längste und härteste Strecke in der 14-jährigen Geschichte dieser einmaligen Kombination aus Fliegen und Laufen werden. 32 Spitzenathleten aus 21 Nationen darunter auch der Titelverteidiger Christian Maurer aus der Schweiz und mit Sebastian Huber und Manuel Nübel auch zwei deutsche Athleten werden nur zu Fuß oder mit dem Gleitschirm eine Strecke von 1138 Kilometern von Salzburg nach Monaco zurücklegen und dabei sieben Kontrollpunkte in sieben verschiedenen Ländern passieren. Das Bankerldorf Aschau ist die einzige Station in Deutschland und die Kampenwand konkurriert mit der Zugspitze, dem Monte Baldo und dem Matterhorn als Wendepunkt. Die Route startet in Salzburg, führt über Österreich dann zum ersten Mal nach Slowenien und weiter wieder zurück durch Österreich nach Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich und endet im Ziel in Monaco. Durch den neuen Wendepunkt in Slowenien müssen die Athleten Europas längste Bergkette insgesamt vier Mal zwischen Norden und Süden überqueren.

2015 erreichten 19 der insgesamt 32 Athleten das Ziel. Der Gesamtsieger der Red Bull X-Alps 2015 war zum vierten Mal in Folge der Schweizer Christian Maurer mit einer Zeit von acht Tagen vier Stunden und 37 Minuten. Auch in diesem Jahr rechnen die Organisatoren mit einer ähnlichen Bestzeit für die 1138 Kilometer lange Strecke. Das härteste Rennen der Welt ist mit der neuen Streckenführung anspruchsvoller und unvorhersehbarer als je zuvor. Die große Unbekannte zwischen Berglauf, Klettern, Navigieren und Paragleiten bleibt das Wetter. Die Athleten müssen großteils selbst entscheiden, ob die Bedingungen einen sicheren Flug zulassen. Zwei Drittel der Strecke legen sie in der Luft zurück, das restliche Drittel zu Fuß auf Straßen und im (Hoch-)Gebirge.

Paul Guschlbauer aus der Steiermark, der Dritte der 2015er-Ausgabe war bei der Präsentation der heurigen Strecke mit dabei: „Die neue Route ist echt herausfordernd, aber auch sehr abwechslungsreich. Wir haben vier Alpenhauptkammquerungen, und da ich hohe Berge sehr gern mag finde ich das super. Vor allem die Strecke vom Monte Baldo auf das Matterhorn wird sehr interessant. Wir haben jetzt drei Monate Zeit, um uns auf die enorme Herausforderung der 1138 Kilometer Strecke vorzubereiten“. Guschlbauer gewann 2015 den Prolog. „Da war ich dann 120 Kilometer durchgehend zu Fuß unterwegs", erzählt der 33-Jährige, der in der Nacht 50 Kilometer von seiner Freundin begleitet wurde. Stets sind Helfer an seiner Seite. Sein längster Flug dauerte zehn Stunden. Die Ziellinie in Monaco überquerte er als Dritter. In bisher sieben Auflagen gewann stets ein Schweizer. „Das gehört geändert“, so Guschlbauer, der sich Siegchancen ausrechnet.

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