Ludwig Baumann - Initiator und Intendant des Opernfestival Gut Immling

Festspielintendant Ludwig Baumann...

Biographie in Kurzform:
1950 in Rosenheim geboren. Nach dem Gesangsstudium in München am Richard-Strauss-Konservatorium, in Los Angeles und Rom hatte Ludwig Baumann feste Engagements an der Bayerischen Staatsoper München, in Düsseldorf, Coburg, am Gärtnerplatztheater München und in Köln. Er gastierte auf den großen Opernbühnen der Welt, u. a. an der Deutschen Oper Berlin unter Giuseppe Sinopoli, an der Semper Oper in Dresden, an der Pariser Oper und bei zahlreichen Festivals, z.B. Orange, Aix-en-Provence. Er sang alle großen Rollen seines Faches, allen voran seine Lieblingsrolle, den Papageno in Mozarts "Zauberflöte". Bei seiner umfangreichen Konzerttätigkeit trat er in der Carnegie Hall in New York und in der Royal Albert Hall in London unter Lorin Maazel, in der Berliner, Münchener und Kölner Philharmonie mit Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch und Sir Neville Marriner auf.

1994 stoppte ein tragischer Bühnenunfall diese Karriere: Ludwig Baumann stürzte in den Bühnengraben der Dresdner Semper Oper und leidet seitdem unter chronischen Rückenschmerzen. Nach einem Jahr Rehabilitation zog er sich auf das gerade von ihm gepachtete Gut Immling im Chiemgau zurück. Nebenbei veranstaltete er Workshops und Konzerte in Rosenheim und rief schließlich in der von ihm gerade gebauten Reithalle 1997 das "Internationale Musikfestival im Chiemgau Gut Immling" ins Leben. Dort inszeniert er Opern für Kinder (u. a. natürlich Mozarts "Zauberflöte", zuletzt 2002 Rossinis "Aschenputtel"), Opern für Erwachsene (u. a. 2001 Smetanas "Die verkaufte Braut") und singt auch wieder auf Gala-Konzerten oder in Opern (2002 auf Gut Immling die Rolle des Herrn Fluth in "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai).

Biographie in Langfassung:
Am 9. November 1950 in Rosenheim geboren - 1985 auf dem Weg zu einer Weltkarriere: "Das berückend schöne Timbre seines strahlkräftigen Baritons" schrieb ein Kritiker anlässlich einer Aufführung der "Zauberflöte", in der Ludwig Baumann seine Paraderolle, den Papageno sang. Weiteres Zitat aus diesem Artikel von Claus-Peter Schaumkell, der Baumanns erste Jahre beschreibt: "Was nun den Gesang betrifft, so ist der gebürtige Rosenheimer bereits von Haus aus entsprechend vorbelastet, denn sowohl sein Großvater wie auch sein Vater besaßen prachtvolle Bassstimmen, mit denen sie im örtlichen Gesangsverein vor allem bei festlichen Anlässen ihre Zuhörer erfreuten. So lag es nahe, dass sich Ludwig Baumann junior in der benachbarten Bayern-Metropole München am Richard Strauss Konservatorium ebenfalls als Bassist ausbilden ließ. Von dort aus gelang dem blutjungen Anfänger der Sprung ans Opernstudio der Bayerischen Staatsoper, als dessen Mitglied er u. a. auch bereits bei der Uraufführung der Oper "Sim Tjong" von Isang Yun 1972 im Münchner Nationaltheater mitgewirkt hat. Anschließend folgte Ludwig Baumann einem Ruf an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf/Duisburg. Der dortige Generalintendant Dr. Grischa Barfuss erkannte als erster, das der junge Bassist (den er allerdings fast ausschließlich im Comprimario-Fach einsetzte) mit seiner mühelosen Höhe eigentlich ein verkappter Bariton sei und legte ihm Mitte der 70er Jahre einen entsprechenden Fachwechsel nahe.

Wechsel vom Bass zum Bariton - Papageno als Paraderolle
Ludwig Baumann befolgte den Ratschlag seines damaligen Intendanten und bereitete sich in den USA und Italien mit intensiven Gesangsstudien auf den ihm zurecht empfohlenen Wechsel in das Fach des lyrischen Baritons vor. Ein erster Fachvertrag am Landestheater in Coburg (1977-79) bot dem frischgebackenen Bariton ausgiebige Gelegenheit zum Abschreiten der eigenen Möglichkeiten und Grenzen. Neben Papageno, Don Carlo (in Verdis "Ernani") und Vater Germont (...) gehörte ganz besonders die Titelrolle des "Orpheus" in Glucks bekanntestem Bühnenwerk zu denjenigen Rollen, die ihm seine Coburger Lehrjahre zu einem unvergesslichen Erlebnis und einer eigentlich unbezahlbaren Quelle ungemein nützlicher Berufserfahrungen haben werden lassen.

Dem Coburger Kirchendirektor Hans Martin Rauch verdankt Ludwig Baumann auch seine erste Bekanntschaft und Beschäftigung mit der einschlägigen Oratorienliteratur bei Bach, Brahms, Händel, Haydn oder Mozart, die ihm spätere Konzertauftritte in Malta (Brahms-Requiem), München (Bachs-H-moll Messe mit dem Bach-Chor) oder in der Berliner Philharmonie (ebenfalls H-moll-Messe) nachträglich wesentlich erleichtert haben dürften und deren stilistische Sicherheit, gepaart mit seiner gesanglichen Souveränität (Baumann singt beispielsweise beide Arien in der H-moll-Messe!) bei Publikum und Presse gleichermaßen nachhaltige Eindrücke hinterlassen haben.

An der Deutschen Oper am Rhein (1972-77) durfte Ludwig Baumann zur besonderen Freude seines Publikums und zu seiner eigenen Selbstbestätigung mit dem Papageno jene Rolle zum ersten Mal auf der Bühne verkörpern, die er bis heute am häufigsten gesungen, und mit der er bisher die meisten seiner Gastspiele an renommierten Bühnen des In- und Auslands absolviert hat. Hervorgehoben seien in diesem Zusammenhang vor allem seine Papageno-Auftritte an der Kölner Oper (deren Ensemble-Mitglied er seit Saisonbeginn 1985/86 ist), an den hessischen Staatstheatern in Kassel und Wiesbaden (in der vielbeachteten Neuinszenierung von Nikolaus Lehnhoff) sowie an seinem bisherigen Stammhaus, dem Münchner Gärtnerplatztheater (1979-84), an dem die "Zauberflöte"-Inszenierung von Kurt Pscherer mit Ludwig Baumann als Papageno im Dezember 1985 ihre 200. Vorstellung erlebt.

Wechsel zwischen Opernbühne und Fernsehshows - Baumann, der Vielseitige
Ab Herbst 1979 ging Ludwig Baumann für die nächsten fünf Jahre eine feste vertragliche Verbindung mit dem Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz ein, an dem er nach wie vor im Rahmen eines Gastvertrages auftritt. Zu den bereits genannten Partien kamen im Repertoirealltag dieses Hauses so dankbare Aufgaben wie Leoncavallos Silvio, Rossinis Figaro, Mozarts Guglielmo und Graf, Lortzings Graf Eberbach und Nicolais Herr Fluth hinzu, daneben in den jeweiligen Gärtnerplatz-Premieren Puccinis Marcel, Brittens Demetrius und der "Gefangene" von Dallapiccola, eine Aufgabe, in der Ludwig Baumann als Sängerdarsteller in einem bisher ungeahnten Maße künstlerisch gefordert wurde und die ihm bei Publikum und Presse einen triumphalen persönlichen Erfolg eintrug.

Mittlerweile wurde sein Name im In- und Ausland bereits als Geheimtipp gehandelt, die Massenmedien begannen sich in zunehmendem Maße für ihn und die lohnende Auswertung seiner vielseitigen Einsatzfähigkeit zu interessieren. Am Theater des Westens in Berlin spielte er in einer Aufführungsserie des Musicals "Oklahoma" die Rolle des Jim Curly, in einer spektakulären Produktion der Deutschen Oper Berlin den Demetrius in Brittens "Sommernachtstraum", und an der Deutschen Staatsoper Berlin gastierte er als Figaro-Graf; beim Bayerischen Rundfunk debütierte er als Partner von Sylvia Greenberg und Keith Lewis in einem Münchner Sonntagskonzert (dem weitere Verpflichtungen folgten), bei der RAI in Turin war er bereits drei Mal zu Gast.

Seit 1983 gastiert er regelmäßig in Frankreich, beispielsweise bei den Festspielen von Aix-en-Provence (als Lied-Interpret), Orange (Mahlers "Lieder von der Erde") und Montpellier (Faust-Szenen von Schumann), an den Opernhäusern von Nancy ("Barbier von Sevilla"), Marseille (Rollendebüt als Wolfram), Lausanne (Purcells Äneas und Gounods Valentin), Toulouse ("Cosi fan tutte") und Paris, wo er an der Opéra Comique als Thésée in der Pizzi-Inszenierung von Rameaus "Hyppolite e Aricie" einen großen persönlichen Erfolg für sich verbuchen konnte.

Es versteht sich fast von selbst, dass sich neben dem Rundfunk auch das Fernsehen und die Schallplattenindustrie bereits frühzeitig an die Fersen von Ludwig Baumann geheftet und seine spezifische Eignung für beide Institutionen entsprechend nutzbar gemacht haben. Neben seiner Mitwirkung in drei Gesamtaufnahmen an der Seite prominenter Kollegen wie Lucia Popp, Edda Moser, Nicolai Gedda, Francisco Araiza oder Kurt Moll in den Schallplattenproduktionen der "Daphne" von Strauss, der "Bohème" von Puccini und der "Giuditta" von Léhar, sind es vor allem zahlreiche Einzeltitel seiner bisherigen Fernsehauftritte, deren Soundtracks zumeist auch auf Schallplatten veröffentlicht wurden. Hier verdienen vor allem seine Mitwirkung in den ZDF-Shows von Rudolf Schock und Dieter Thomas Heck (Melodien für Millionen) ebenso eine besondere Erwähnung wie die Teilnahme an den ZDF-Produktionen "Sing mit uns", "Erkennen Sie die Melodie", "Das große Wunschkonzert der Volksmusik" oder "Die Superhitparade der Operette" und an den ARD-Shows "Zum Blauen Bock", ("Vogelhändler" und "Oklahoma") oder "Lieder der 4 Jahreszeiten".

"Das gewisse Etwas" - eine Stimme mit Eigen- und Wohlklang
Was ist das besondere an Ludwig Baumann, was macht den spezifischen Reiz seiner Stimme aus? Da ist zunächst einmal die vorteilhafte Optik eines seit früher Jugend sportlich interessierten und dementsprechend trainierten jungen Mannes hervorzuheben, der sich auch auf der Bühne mit einer ganz natürlichen Selbstverständlichkeit zu bewegen und mit seinen Rollen zu identifizieren versteht. Der Zuschauer spürt sofort, dass auf der Bühne ein Künstler steht, für den das Singen selbst ungeachtet aller stimmtechnischen Fallstricke immer wieder ein reines Vergnügen darstellt. Die Stimme hat von Natur aus den richtigen Sitz, wobei seinen bisherigen Lehrern (unter ihnen auch Kammersänger Josef Metternich) das unschätzbare Verdienst zukommt, aus dem ehemaligen Bassisten wirklich einen echten Bariton gemacht zu haben, ohne das Bassfundament völlig zu negieren. Indem Ludwig Baumann den dunklen Samt aus der Zeit seiner Bassvergangenheit dem geradezu berückend schönen Timbre seines strahlkräftigen Baritons beimischt, beschwört er immer wieder die akustische Erinnerung und Rückbesinnung auf die Stimme des unvergessenen italienischen Baritons Ettore Bastianini, der ebenfalls am Beginn seiner aktiven Bühnenlaufbahn reine Basspartien gesungen hat. Auch Ludwig Baumanns Stimme hat fraglos "das gewisse Etwas", einen unverkennbaren Eigenklang und Wohlklang zugleich und damit also Qualifikationen, die man sich nicht nachträglich aneignen kann, die einem in die Wiege gelegt werden müssen. Die Summe seiner Talente, an deren Ausfeilung der junge Künstler nach wie vor unablässig arbeitet, erklärt seine bisherigen Erfolge und lässt für die nahe Zukunft die Eroberung auch der übrigen Musikmetropolen diesseits und jenseits des Ozeans in greifbare Nähe rücken, nicht zuletzt aus dem Grund, weil dieser nervenstarke Sänger auf eine, heutzutage allzu selten anzutreffende, durch und durch gesunde Ausgangsbasis für eine große und dauerhafte Karriere verweisen kann." Leider bereitete dieser "dauerhaften Karriere" ein tragischer Bühnenunfall ein jähes Ende. Aber Ludwig Baumann hat sich nicht unterkriegen lassen und gibt nun seine über 25-jährige Bühnenerfahrung bei dem von ihm ins Leben gerufenen "Internationalen Musikfestival im Chiemgau - Gut Immling" weiter.

Sein weiterer Werdegang in Stichpunkten:
1984-89 Oper Köln
1985 erste Solo-LP mit bekannten Titeln aus Oper, Operette und Musical; Gesamtaufnahme "La Bohème", "Daphne", "Utrechter Te Deum" unter Nikolaus Harnoncourt; Solo-LP "Italienische und deutsche Arien"
Gastsolist an den großen Opern der Welt, z. B. an der Deutschen Oper Berlin unter Giuseppe Sinopoli ("Madame Butterfly" 1987), an der Semper Oper in Dresden, an der Pariser Oper ("Die Schöpfung" mit Sir Neville Marriner)
Konzerte mit Lorin Maazel in Italien, Spanien, England (Royal Festival Hall) und in den USA (Carnegie Hall); Konzerte in der Berliner, Münchner und Kölner Philharmonie mit Dirigenten wie Wolfgang Sawallisch oder Sir John Prechard
Weiterhin zahlreiche Gastauftritte in seiner Paraderolle als Papageno in Mozarts "Zauberflöte"; u. a. im Kölner Mozart-Zyklus von Regisseur Jean-Pierre Ponelle sowie in Köln und München in der "Kinder-Zauberflöte" von Christian Bösch
Zahlreiche Auftritte in populären Fernsehsendungen, wo er seine große Liebe zum Liedgesang auslebte; LP "Ludwig Baumann" mit Texten von Bernd Meinunger
26. September 1994 folgenschwerer Bühnenunfall an der Semper Oper Dresden - bei der Hauptprobe zu Verdis "Ein Maskenball" stürzte er so unglücklich auf den Rücken, dass er nach langem Krankenhausaufenthalt Schmerzpatient ist und keine anstrengenden Opernpartien mehr stehend bewältigen kann.
1995 Comeback-Versuch in der Stuttgarter Premiere von "La damnation de Faust" von Hector Berlioz als Mephisto
1995 Erste Organisation von Opern-Veranstaltungen und Workshops für junge Sänger in Rosenheim
1997 Beginn des Festspielbetriebs auf dem von ihm gepachteten Gut Immling zwischen Bad Endorf und Halfing im Chiemgau: Mozarts "Zauberflöte" wird wg. Regen nicht wie ursprünglich geplant als Freilichtveranstaltung auf einem nahegelegenen See gespielt, sondern in die trockene Reithalle verlegt. Das Reithallen-Opernhaus ist geboren! 8000 Besucher.
1998 zweites Festival mit den beiden Opern "Der Freischütz" und "Der Barbier von Sevilla" auf Gut Immling sowie zwei Klassik-Open Air-Galas in Rosenheim. Insgesamt 15.000 Besucher
1999 drittes Festival mit "La Bohème", "Die Fledermaus" sowie Gastspielen, Liederabenden und einem ersten großen Sommernachts-Opernball auf dem Marktplatz in Rosenheim. 32 Veranstaltungen besuchten 25.000 Besucher.
2000: Das vierte Festival wird so international, dass es einen neuen Namen bekommt: "Internationales Musikfestival im Chiemgau - Gut Immling". Eigenproduktionen: "Carmen", "Madame Butterfly" und "Zauberflöte für Kinder", außerdem zahlreiche Gastpielen und Klassik-Galas. 32 Veranstaltungen mit 30.000 Besuchern.
2001 "5. Internationales Musikfestival im Chiemgau - Gut Immling" mit Smetanas "Die Verkaufte Braut", Mozarts "Die Hochzeit des Figaro" und Humperdincks Märchenoper "Hänsel und Gretel", außerdem Verdi-Galas, Konzerte und Gastspiele; 52 Veranstaltungen in sechs Wochen (15. Juni bis 5. August 2001)
2001 erstmals eine Produktion auf der einzigen Seebühne Deutschlands, der Seebühne Chiemsee in Bernau/Felden: Ralph Benatzkys Operette "Im Weißen Rössl" in der Regie von Kurt Weinzierl mit acht Aufführungen (16. bis 26. August 2001)
Das Bayerische Fernsehen zeigt ein halbstündiges Porträt über Ludwig Baumann in der Serie "Kulturmacher"; Titel: "Fitzcarraldo im Chiemgau"
Gastspiel in Paris mit Mozarts "Zauberflöte" in einem Zirkuszelt
Mehrere Konzerte mit Schuberts "Winterreise"
2002 - erstmals übernahm der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Hans Zehetmair, die Schirmherrschaft; Verdis "Otello" und Otto Nicolais "Die lustigen Weiber von Windsor" (Herr Fluth: Ludwig Baumann) sorgen für stets ausverkaufte Opernvorstellungen; für Kinder inszenierte Baumann Rossinis "Aschenputtel", konzertant gab es "Hamlet" von Ambroise Thomas (6. Juli bis 4. August 2002)
2003 wiederum ausverkaufte Opern beim "7. Internationalen Musikfestival im Chiemgau Gut Immling" (3. Juli bis 3. August 2003)

Repertoire:
(in alphabetischer Reihenfolge der Komponisten)

  • Berlioz Mephistopheles (La damnation de Faust), frz.
  • Britten Demetrius (Ein Sommernachtstraum)
  • Dallapiccola Gefangene (Der Gefangene)
  • Donizetti Malatesta (Don Pasquale)
  • Gluck Agamemnon (Iphigenie in Aulis)
  • Orpheus (Orpheus und Eurydike)
  • Gounod Valentin (Margarete), frz. 
  • Leoncavallo Silvio (Der Bajazzo)
  • Lortzing Graf Eberbach (Der Wildschütz)
  • Zar (Zar und Zimmermann)
  • Mozart Guglielmo (Cosi fan tutte), dt. und ital.
  • Papageno (Zauberflöte, Zauberflöte für Kinder)
  • Graf Almaviva (Figaros Hochzeit) und Figaro (Bass)
  • Don Giovanni und Masetto (Bass) (Don Giovanni)
  • Nicolai Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor)
  • Orff Carmina Burana
  • Piccini Iphigenie en Tauride
  • Puccini Marcel (La Bohème), dt. und ital.
  • Sharpless (Madame Butterfly)
  • Ping (Turandot)
  • Rameau Hippolyte (Hippolyte et Aricie)
  • Rossini Figaro (Barbier von Sevilla), dt. und ital.
  • Strauß, Johann Dr. Falke und Eisenstein (Die Fledermaus)
  • Strauss, Richard Jochanaan (Salome)
  • Thomas Hamlet (Hamlet)
  • Verdi Germont (La Traviata)
  • Posa (Don Carlos)
  • Wagner Heerrufer (Lohengrin)
  • Wolfram (Thannhäuser)
  • Amfortas (Parsifal) 
  • Kurvenal (Tristan und Isolde)
  • Weber Ottokar (Der Freischütz)


Außerdem:
Oratorien- und Konzertpartien von Bach, Brahms, Bruckner, Haydn, Mendelssohn und Mozart.
Klassische deutsche Volkslieder von Brahms, Schubert, Schumann ebenso wie Operetten-Melodien von Robert Stolz u. a. sowie Musicalsongs aller bekannten Komponisten

Ludwig Baumann zu seiner Bandbreite:
"Die Trennung von E- und U-Musik habe ich noch nie akzeptieren können. Vielmehr halte ich es da mit den Amerikanern, die Songs von Cole Porter ebenso schätzen wie klassische Opernarien. Ich habe immer schon neben meinen Opern-Engagements Volkslieder und Schlager gesungen. Es gibt ja ganz wunderbare Volkslieder und Operetten. Ich singe einfach alles, was schöne Musik ist."

Kritiker-Urteile über Ludwig Baumann:
"Ein Sänger, der schlicht und natürlich singen kann, weil die kraftvolle Stimme mit dem metallischen Timbre durch Natürlichkeit und Schönheit überzeugt."
"Alle Facetten seiner kraftvollen und beeindruckenden Baritonstimme werden hier zum Strahlen gebracht, von der wuchtigen Tiefe bis zur stählernen Höhe."
"Herausragend ist die einmalige Stimme Ludwig Baumanns, deren souveräne Kraft und einschmeichelnde Wärme vorbehaltlos begeistert."

 

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