Prientalmuseum

Das heutige Prientalmuseum (früher: "Benefiziaten- und Mesnerhaus") entstand vermutlich im Zusammenhang mit dem Schlossumbau von 1680. Es ist direkt an die 1637-39 errichtete Schlosskapelle angebaut.

Johann Christoph I. von Preysing-Hohenaschau hatte 1632 in seinem Testament eine neue Schlosskapelle und 2000 fl. für die Kaplanstelle gestiftet. Die jeweiligen Schlosskapläne, später die Mesner, wohnten bis 1975 in diesem Haus. 1987 ließ die Bundesvermögensverwaltung das ehemalige Mesnerhaus renovieren. Seit Juni 1988 beherbergt es das "Prientalmuseum - Schloss Hohenaschau". Auf zwei Etagen wird zum einen die ehemalige Herrschaft Hohenaschau, zum anderen die Zeit der Eisenindustrie im Priental dokumentiert.

Ein Kramerladen um die Jahrhundertwende und ein reizvoller Innenhof an der Bastei laden zum Anschauen und Verweilen ein.

Das Prientalmuseum wird vom Aschauer Heimat- und Geschichtsverein betreut. Der Erlös kommt gemeinnützigen Zielen des Vereins auf dem Gebiet der Kultur- und Heimatgeschichte zugute.

Öffnungszeiten: Das Prientalmuseum mit dem angegliederten Burgladerl ist grundsätzlich zu den Schlossführungszeiten geöffnet:

Anfang 1. Mai bis 31. Oktober 2011

Dienstag und Donnerstag: 13:30 und 15:00 Uhr
Mittwoch und Freitag: 10:00 und 11:30 Uhr
Sonn- und Feiertage: 13:30 und 15:00 Uhr

Weitere Informationen: Tourist Info Aschau im Chiemgau, Telefon: 08052 - 904937, oder im Burgladerl, Telefon: 08052 - 4227

Stand: August 2011

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