Die Geschichte der Gemeinde Breitbrunn im Chiemgau.

 

Chronik der Gemeinde Breitbrunn am Chiemsee

20 000 Jahre v. Chr.
Der Chiemseegletscher schiebt Geröll ins Voralpenland und formt so unsere Landschaft.

12 000 Jahre v. Chr.
Das Ende der Eiszeit. Auf dem kargen Boden wachsen die ersten Pflanzen.

4 000 Jahre v. Chr.
In der Jungsteinzeit siedelten die ersten Menschen in Breitbrunn. Zahlreiche Funde aus der " Münchshöfener  Zeit " belegen dies.

1 300 Jahre v. Chr.
Fund einer Gewandnadel aus der Bronzezeit.

2.-4. Jahrhundert n. Chr.
Auf diese Zeit wird das römische Landgut bei Unterkitzing mit ihren, teils seltenen, Funden datiert. Mit einer geophysikalischen Untersuchung stellte man die Mauerreste einer repräsentativen Portikusvilla mit 21 x 33 Metern und von einem Bad mit 15 x 18 Metern fest.

1150
Erste Erwähnung des Ortsnamens " Praitenprunn " in einer Schenkungsurkunde.

1803
Die Obmannschaft Breitbrunn kam nach der Auflösung des Pflegegerichts Kling an das Landgericht Trostberg. 

1808
Mit den Ortschaften Kämpfenthal, Zell, Langbürgen, Westerhausen, Stock, Mooshappen und Haus wird ein Steuerdistrikt Breitbrunn gegründet

1813 - 1827
In dieser Zeit gehörte Breitbrunn zum gräflichen Preysingschen Herrschaftsgericht Prien.

1818
Es entstand mit dem neuen Gemeindeedikt die Gemeinde Breitbrunn am Chiemsee. Die Bürger bestimmten zum ersten Mal einen Bürgervertreter in freier Wahl.

1862
Die Gemeinde Breitbrunn wird dem neu gebildeten königlichen Bezirksamt Traunstein zugeteilt.

1900
Die Gemeinde Breitbrunn wird mit mehreren Gemeinden dem königlichen Bezirksamt Rosenheim und dem Gerichtsbezirk Prien zugeordnet.

1978
Eine Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Breitbrunn am Chiemsee, Gstadt am Chiemsee, Chiemsee und der Gemeinde Eggstätt mit Verwaltungssitz Breitbrunn wird gegründet.

1985
Zum 31. Dezember schied Eggstätt aus der Gemeinschaft aus und die drei Chiemseegemeinden bestimmen ihr Leben in guter Nachbarschaft weiter.

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