18.10.2017

von B° RB

Umweltgütesigel

Umweltgütesigel des Deutschen Alpenvereins für Priener Hütte und DAV-Sektion Prien

von links: Roland Stierle, Monika Brecht, DAV-Vorstand Josef Buchner und Hanspeter Mair bei der Verleihung des Umweltgütesiegels des Alpenvereins für die Priener Hütte

Hohen Besuch vom Hauptverband des Deutschen Alpenvereins bekam die DAV-Sektion Prien anlässlich ihres 125jährigen Jubiläums auf der Priener Hütte auf dem Geigelstein (wir berichteten). Anlass hierzu war neben dem Jubiläum des über 3.000 Mitglieder zählenden Vereins vor allem die Verleihung des Umweltgütesiegels für die Priener Hütte. 

Hanspeter Mair von der Bundesgeschäftsstelle des DAV in München und Roland Stierle als ehemaliger Vorsitzender der Sektion Stuttgart überbrachten persönlich Schild und Urkunde für die Priener Hütte. Dieses Siegel gibt es seit 20 Jahren, bislang sind von den insgesamt 323 DAV-Hütten 59 mit diesem Siegel ausgezeichnet worden. Nach der formalen Anerkennung bei einer Festveranstaltung im vergangenen Jahr in Offenburg erfolgte die Auszeichnung nunmehr ganz offiziell und vor Ort.

Hanspeter Mair sagte dabei: „Ihr habt Euch mit dem Naturschutzgebiet Geigelstein verdient gemacht, Ihr hattet dabei viel Mut und Ihr habt die Politik überzeugt. Zudem habt Ihr auf der Priener Hütte für umweltgerechtes Trinkwasser, für eine saubere Abwasserentsorgung und für eine energetische Wende gesorgt“. Mit dem Zitat von Bayerns Staatskanzlei-Minister Marcel Huber, dass Alpenvereinshütten mit dem Umweltgütesiegel richtige Umweltbildungsstätten sind, und mit der Bitte, dass auch fortan auf dem Geigelstein der Umweltschutz gelebt werden möge, übergab Hanspeter Mair als Geschäftsbereichsleiter Alpine Raumordnung vom Deutschen Alpenverein einen sechs Bücher umfassenden Kartensatz mit dem Titel „Hoch hinaus“. Roland Stierle würdigte in seinen Ausführungen die Gemeinden Aschau i. Chiemgau und Schleching, die erst vor kurzem zu Bergsteigerdörfern ernannt werden konnten und er sagte: „Ihr habt mit den Bürgermeistern Josef Loferer und Peter Solnar zwei Führungskräfte, die für ihre Bergsteigerdörfer brennen und die es ebenfalls verdient haben, dass das Umweltgütesiegel verliehen worden ist.“. Ein abschließender Dank galt noch der Hüttenwirtin Monika Brecht und ihrem Team, denn gerade die für die Hütte und deren Versorgung verantwortlichen Leute bestätigen tagtäglich, dass der Umweltgedankte auf dem 1.808 Meter hohen Geigelstein gelebt und gepflegt wird. 

Mit Weisen des Bläserquartetts von der Musikschule Grassau und mit Ziachmusik wurde die Verleihung des Umweltgütesiegels auf der Priener Hütte noch gemütlich gefeiert.

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